Archiv 2016/2017

Von lustigen Klassenfotos in einer steinzeitlichen Jägerstation und einer coolen Ruine, die Bluthochdruck verursacht

Insgesamt 47 Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen der Albert-Schweitzer-Schule Denkendorf haben sich vor einigen Tagen auf den Weg ins Schullandheim nach Sonnenbühl gemacht.

Zunächst stürmen die Schüler ihre Zimmer in der Jugendherberge Erpfingen. Bereits kurze Zeit später machen sie sich sofort startklar. Es geht zunächst zur Sommerkirchhöhle. „In dieser Höhle wohnten in der Steinzeit bereits Menschen“, erklärt Frau Pentz, die Sportlehrerin und Frau Grillo erklärt, dass die steinzeitliche Jägerstation 1894 durch Grabungen von Johannes Dorn und Eduard Peters entdeckt und erforscht worden sei. „Das Naturdenkmal ist ein Felsüberhang und diente einst als Behausung für Steinzeitmenschen“, sagt sie. Dies sei durch Tierknochenfunden von Höhlenbären, Felsnashorn, Reh und Hirsch sowie Scherben- und Steinwerkzeugfunde nachgewiesen worden, meint Frau Grillo

Vom Höhleneingang aus wandern die AS-Schüler dann weiter zur Ruine der Burg Hohenmelchingen. 1,5 Kilometer und dann sind die beeindruckenden Reste der Burg aus dem 11. Jahrhundert zu sehen. Schnell erobern die Schüler die Ruine. Große Teile der Burg sind heute noch zu sehen, vor allem die Ringmauer und die Untergeschosse verschiedener Gebäudeteile. „Ich finde die Ruine richtig toll“, sagt ein Mädchen aus der 6a. „Man kann hier so toll herumklettern“, Die Kinder sind von der tollen Kletterkulisse, die bei manch einem Lehrer wohl eher Bluthochdruck verursacht, nicht wegzukriegen.

Zum anschließenden Rückweg sind die Schüler kaum mehr zu motivieren, aber die Pädagogen locken mit der Bobbahn, die sich in der Nähe der Jugendherberge befindet. Da nehmen die Kinder den Rückweg von weiteren 1,5 Kilometer gerne in Kauf.

Die Schüler der ASS vor der Sommerkirchhöhle auf der Schwäbischen Alb

Ein Hoch auf Michael Benz und seine Klasse ASS gewinnt bei einem Schülerwettbewerb

Ruhig sitzt Michael Benz, Schüler der dritten Klasse an der ASS, in den Räumlichkeiten der Kreisparkasse Nürtingen und schaut konzentriert in sein Buch. Petronella Apfelmus, so heißt die Geschichte, die er vorliest. Das Publikum nimmt er gar nicht mehr wahr, denn der Schüler ist völlig in seine Geschichte abgetaucht und liest diese großartig und hochmotiviert vor.
Michael Benz ist einer der Schüler des Landkreises, der die Endrunde des Schülerwettbewerbes „Lesepreis 2017“, der von der Bildungsstiftung der Kreissparkasse für den Landkreis Esslingen ausgeschrieben worden war, erreicht hat.
Bereits im November 2016 unterstützte die Bildungsstiftung der KSK die Förderung der Lesekompetenz von Grundschülern. „Vergangenen November wurden wir zunächst von der Bildungsstiftung mit Büchern versorgt, berichtet Kischel, die Deutschlehrerin der dritten Klasse. Es seien mehr als 5000 Bücher verteilt worden, so Kischel. Der „Lesepreis 2017“ knüpft an die Spendenaktion im Winter 2016 an.

Michael Benz und seine Mitschüler freuen sich über den tollen Preis.

Eine Wettbewerbs-Jury wählte aus allen Teilnehmern die besten zehn Vorleser aus und informiert dann die teilnehmenden Schulen über das Ergebnis. Ende März war es dann soweit. Die zehn besten Leser, unter ihnen Michael Benz, traten zu einer abschließenden Veranstaltung mit Live-Vorlesewettbewerb in die Räumlichkeiten der Kreisparkasse Nürtingen zur Endausscheidung an. Hier lasen die Finalisten vor einer Jury, der u.a. Dr. Corina Schimitzek, Leiterin Staatlichen Schulamtes Nürtingen angehörte, vor.
Für den Landkreis gab es Preisgelder in Höhe von 13 000 Euro zu gewinnen. Ein Büchergutschein in Höhe von 500 € ging an die ASS. Wir freuen uns für Michael und seine Klasse. Wir gratulieren herzlichst! Die Schulleitung und das Kollegium der ASS.